COVID-19&Kapitalanlagen|Rüdiger Rippl

Beeinflusst COVID-19 Kapitalanlagen oder zukünftige Finanzierungen?

Gastronomie, Wirtschaft und Immobilienbranche haben gleichermaßen mit den Auswirkungen der COVID-19 Pandemie zu kämpfen. Erfahren Sie im folgenden, welchen Einfluss die Pandemie auf Kapitalanlagen in der Immobilienbrache hat.

Längere Wartezeiten durch Home Office

Durch die aktuelle Lage sind viele Unternehmen auf ein Beschäftigungsverhältnis im Home Office umgestiegen. Dies verringert die Ansteckungsgefahr im Unternehmen, hat jedoch auch zur Folge, dass mit längere Bearbeitungszeiten zu rechnen ist. Da die Kreditbearbeiter nun von zuhause aus arbeiten, müssen Arbeitsabläufe zum Teil neu strukturiert werden, erforderliche Daten sind mitunter nicht direkt verfügbar. Sie müssen also damit rechnen, dass es deutlich länger dauert, bis Ihr Kreditbearbeiter ein Anliegen bearbeitet.

Die Banken und Versicherungen kommen Ihnen entgegen

Die ganze Welt steht vor einer wirtschaftlichen Herausforderung. Im März 2020 veröffentlichte das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz den Entwurf eines Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der COVID-19 Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht.

Das führte dazu, dass viele Banken und Versicherer Tilgungsaussetzungen anbieten, die Möglichkeit zur Reduzierung von Tilgungszahlungen bieten oder Darlehen bzw. Versicherungsprämien sogar erst einmal stunden.

Hinzu kommt, dass viele Banken Ihre Richtlinien im Bezug auf Darlehen stark verändert haben. Die Tilgungssätze wurden teilweise angehoben um damit die Gesamtlaufzeit zu verkürzen. Außerdem ist (je nach Bank) keine Finanzierung mehr über 100% möglich.

Diese Ansprüche können gestundet werden wenn Sie zwischen dem 1. April 2020 und dem 30. Juni 2020 fällig werden:

  • Zinsleistungen
  • Rückzahlungsleistungen
  • Tilgungsleistungen

 

Einfluss von COVID-19 auf den Immobilienpreis

Trotz der aktuellen Situation bricht der Immobilienmarkt nicht zusammen. In den Ballungszentren wie München, Berlin, Hamburg und Frankfurt am Main sind die Immobilienpreise seit März 2020 stabil. Weitere Veränderungen bleiben abzuwarten.

 

Vorteile durch die Senkung der Mehrwertsteuer

Im Rahmen des verabschiedeten Konjunkturpakets wurde die Mehrwertsteuer von Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 von 19 auf 16 Prozent gesenkt. Zwar sind die Kosten für einen Haus-, Wohnungs- oder Grundstückskauf nicht direkt von der Mehrwertsteuersenkung betroffen, dafür sparen Sie bei der Maklerprovision bares Geld. So sind Immobilienmakler bei einem Vertragsabschluss zwischen dem 1. Juli und 31. Dezember 2020 dazu verpflichtet, den Bruttopreis zu senken. Dies gilt auch für den Fall, dass Sie vor dem 1. März 2020 einen Vertrag geschlossen haben, die Leistungen jedoch erst zwischen Juli und Dezember 2020 erbracht werden. Des Weiteren sparen Sie bei allen Mehrwertsteuerpflichtigen Leistungen wie dem Architektenhonorar und den einzelnen Bauleistungen, wenn die Leistungen im oben genannten Zeitraum erbracht wurden.

 

Kapitalanlage trotz COVID-19?

Experten zufolge befindet sich der Immobilienmarkt in Deutschland aktuell in einem längst überfälligen Aufholprozess. Anlageimmobilien wie Häuser und Wohnungen sowie Immobilienfonds sind noch genauso gefragt wie vor COVID-19. Hinzu kommt, dass die Zinsen derzeit sehr niedrig sind und viele Banken eine möglichst langen Zinsbindung anbieten. Dies garantiert Ihnen, dass die Zinsen für lange Zeit gesichert sind. Wie bereits im vorangegangenen Absatz erwähnt, spricht auch die Mehrwertsteuersenkung für die Investition in eine Anlageimmobilie. Ein weiterer Vorteil: Auf anstehende Umbau- und Renovierungsarbeiten erhalten Sie noch bis zu 31. Dezember 2020 drei Prozent Vergünstigungen.

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